Das

Kepler-
Gymnasium Ulm

GFS-Regelungen

Stand: November 2012

Inhaltsverzeichnis

  1. GFS-Regelungen zu einzelnen Fächern
    1. Biologie
    2. Deutsch
    3. Englisch
    4. Ethik
    5. Französisch
    6. Geographie / Erdkunde
    7. Geschichte
    8. (Bildende) Kunst
    9. Latein
    10. Mathematik
    11. Musik
    12. NWT
    13. Physik
    14. Religion
    15. Spanisch
    16. Sport
  2. Bewertungsraster zu einzelnen Fächern
    1. Chemie
    2. Deutsch
    3. Englisch

Allgemeine Regelung am KGU

  • Es gelten grundsätzlich die Regelungen der Notenbildungsverordnung vom 23. März 2004, insbesondere § 9
  • Die Fachschaften haben für ihr Fach inhaltliche Kriterien und ein Bewertungsraster erarbeitet (zuletzt 2009 aktualisiert), wobei vergleichbare Fächer (z. B. Fremdsprachen) auch vergleichbare Bewertungsmaßstäbe zu Grunde legen.
  • Den Schülern werden die Bewertungskriterien bekannt gegeben
  • Schüler und Lehrer besprechen das Thema und grenzen es sinnvoll ein. Es können auch Literaturhinweise gegeben werden. Die Lehrer stehen für weitere Orientierungsgespräche zur Verfügung. Die selbstständige Erstellung der GFS darf dadurch nicht in Frage gestellt werden. Die Häufigkeit und die Intensität der Hilfestellung während der Vorbereitungsphase können in die Notengebung einfließen. Weiter gehende Vereinbarungen der Fachschaften sind zu beachten (s.u.).
  • In der Oberstufe wird die Durchführung der vorgeschriebenen GFS durch die zuständige Oberstufenberaterin organisiert und kontrolliert. Die Fachlehrer stellen gemäß ihrer Stundenzahl im Kurs eine ausreichende Anzahl von Themen zur Verfügung. Die Themenvergabe mit Festlegung des Halbjahres, in dem die GFS zu erbringen ist, erfolgt bis zu einem festgesetzten Termin. Die Schüler geben eine Übersicht zu den angemeldeten GFS bei der Oberstufenverwaltung ab und melden die Durchführung und Bewertung der einzelnen GFS durch ein entsprechendes Formular, das vom jeweiligen Schüler und Fachlehrer unterschrieben wird.
  • In den Klassen 7-10 ist der Co-Klassenlehrer dafür verantwortlich, dass alle Schüler bis zu den Herbstferien die vorgeschriebene GFS nach Rücksprache mit dem betr. Fachlehrer anmelden und fristgerecht durchführen (ebenfalls Meldung durch ein Formular).
  • Die Fachlehrer nehmen GFS entsprechend ihrer Stundenzahl in der jeweiligen Klassenstufe an. (z. B. 4-stündiger Unterricht entspricht 4 + 1 GFS-Themen).
  • Eine GFS wird als schriftliche Leistung wie eine zusätzliche Klassenarbeit gewertet.
  • Ein Schüler kann mit Einverständnis des Lehrers über die Pflicht-GFS hinaus eine weitere GFS erbringen, hat jedoch keinen Anspruch darauf.
  • Eine GFS, die nicht zum vereinbarten Termin gehalten wird, ist mit der Note "ungenügend" zu bewerten. Ausnahmen sind möglich (z. B. Krankheit )

 

GFS-Regelungen zu einzelnen Fächern

Biologie

  • Es werden ausschließlich Referate / Präsentationen gehalten
  • Bewertet werden in jedem Fall:
    • Auftreten
    • Inhalt
    • Handout
    zu jeweils etwa gleichen Teilen
  • Wenn für die Beurteilung ein Kriterienkatalog verwendet wird, so wird dieser den Schülern bekannt gemacht
  • Die Schüler müssen eine Erklärung abgeben, dass sie die GFS selbstständig verfasst haben
  • Die Schüler können eine Vorbesprechung in Anspruch nehmen
  • Die Zeitdauer soll in der Mittelstufe 10-15 Minuten, in der Oberstufe 15-20 Minuten betragen
  • Eine zusätzliche schriftliche Ausarbeitung muss nicht verlangt werden

 

Deutsch

  • Art der GFS
    • Referat / mündliche Präsentation (15-20 Minuten; natürlich frei gehalten) mit Thesenpapier (1-2 DIN-A4-Seiten) mit Anstößen für eine anschließende Diskussion
    • Hausarbeit (Umfang in Absprache mit dem Lehrer)
    • Exkursion mit Vor- und Nachbereitung
  • Durchführung
    • Vorher Rücksprache wegen Themeneingrenzung, Referatsaufbau und Thesenpapier
    • Spätestens eine Woche vor GFS-Termin Abgabe des Thesenpapiers für mögliche Korrektur und Vervielfältigung
    • Bei Krankheit gilt (wie bei Klausur): rechtzeitige Benachrichtigung des Fachlehrers (Tutor genügt in diesem Fall nicht)
  • Bewertung
    • ( Inhalt (×3) + Präsentation (×1) + Thesenpapier (×1) ) : 5 (zählt wie eine zusätzliche Klausur)
    • Präsentation umfasst dabei Aufbau, Sprache, Darbietung und Moderation

 

Englisch

  • Klassen 7 und 8
    • Die Themen der GFS orientieren sich an den Inhalten der Lehrbücher
    • Für die Bewertung gilt folgende Gewichtung der Kriterien: 2 (Inhalt) : 2 (sprachliche Qualität) : 2 (Präsentation) : 1 (Handout)
  • Klassen 9 und 10
    • Die Themen orientieren sich an den Inhalten der Lehrbücher
    • Für die Bewertung gilt die Gewichtung der Einzelkriterien wie in der Oberstufe (vgl. Formblatt): 4 (Inhalt) : 3 (sprachliche Qualität) : 2 (Präsentation) : 1 (Handout)
  • Kursstufe
    • Die Themen orientieren sich an den Bildungsstandards für die Kursstufe
    • Die Fachlehrer stellen eine ausreichende Anzahl von Themen bereit und verteilen ein Info-Schreiben an die Schüler; Organisation und Kontrolle der Einhaltung der Pflicht-GFS erfolgen durch die Oberstufen­beraterin mit Hilfe der Fachlehrer und Tutoren
    • Gewichtung der Einzelkriterien (vgl. Formblatt mit Unterpunkten): 4 (Inhalt) : 3 (sprachliche Qualität) : 2 (Präsentation) : 1 (Handout)

 

Ethik

  • Art der GFS
    • Referat / mündliche Präsentation (ca. 20 Minuten, frei gehalten) mit Handout (1-2 DIN A4 Seiten); in höheren Klassen: mit Anstößen für eine anschließende Diskussion.
    • Möglich: schriftliche Hausarbeit (in Absprache mit Lehrer), Organisation einer Exkursion, Besuch einer Einrichtung, Einladen eines Referenten
    • Vorher Rücksprache wegen Themeneingrenzung, Aufbau und Thesenpapier.
    • Spätestens eine Woche vor GFS-Termin Abgabe des Thesenpapiers für mögliche Korrektur und Vervielfältigung
  • Bewertung
    • 3 (Inhalt, Thesenpapier) : 2 (Präsentation) : 1 (Organisation)
    • Die GFS zählt wie eine zusätzliche Klausur
    • Präsentation umfasst dabei Aufbau, Sprache, Darbietung und Moderation
    • Organisation umfasst Vorarbeit, ggf. Rücksprachen mit dem Fachlehrer, pünktliche Abgabe des Thesenpapiers, etc.

 

Französisch

Die GFS lässt sich in unterschiedlicher Form erbringen, als klassische Präsentation oder je nach Lernjahr z. B. auch als szenisches Spiel oder Grammatikstunde.

Die Präsentation soll ungefähr folgenden Umfang haben:

  • In den Klassen 7-9: ca. 10 Minuten
  • In den Klassen 10 und JS1-JS2: mindestens 15 Minuten

Die Wertung erfolgt in den gleichgewichteten Bereichen Inhalt, Sprache und Durchführung (inklusive Handout (Thesenpapier)):

Note = (Inhalt + Sprache + Durchführung (mit Handout)) / 3

 

Geographie / Erdkunde

In der Oberstufe gelten folgende Bewertungen:

  • Bewertung für Präsentationen
    • Vorarbeit: 10%
    • (Einhaltung von Terminen / Absprachen, eigene Vorschläge, Ideen, eigene Recherche, usw.)
    • Vortrag: 30%
      • Medien (Medieneinsatz: Qualität, Erläuterung, Themenbezug, usw.)
      • Sprache (Sprechtempo, Körpersprache, Blickkontakt, usw.)
      • Präsentation (Gliederung, Verständlichkeit, Aussagekraft, freies Sprechen, Einhalten der Redezeit)
    • Inhalt und Diskussion / Kolloquium: 50% (Themenbezug, Strukturierung, Aktualität, Vernetzung, Niveau, eigener Standpunkt, Richtigkeit, Zusammenfassung + Kontrollfragen, Ermutigung zum Nachfragen, Umgang mit S-Fragen usw.)
    • Schriftliche Ausarbeitung: 10% (rechtzeitige Abgabe, Handout, eigene Ausarbeitung, Literaturangaben, Form, Folien oder PPT bzw. Prezi, usw.)
  • Bewertung für Exkursionen
    • Vorarbeit: 25% (Einhaltung von Terminen / Absprachen, eigene Vorschläge, Ideen, eigene Recherche, usw.)
    • Führung, Inhalt und Diskussion / Kolloquium: 50% (Umgang mit Firmenangehörigen, Fragestellungen mit Themenbezug, Timing, freies Sprechen, Strukturierung, Vernetzung, Niveau, Richtigkeit, Zusammenfassung + Kontrollfragen, Ermutigung zum Nachfragen, Umgang mit S-Fragen, usw.)
    • Schriftliche Ausarbeitung: 25% (rechtzeitige Abgabe, Handout, eigene Ausarbeitung, Literaturangaben, Form, usw.)
  • Bewertung für Dokumentationen
    • Vorarbeit: 10% (Einhaltung von Terminen / Absprachen, eigene Vorschläge, Ideen, eigene Recherche, usw.)
    • Vortrag und Diskussion / Kolloquium: 20% (Anschaulichkeit, Gliederung, Freies Sprechen, Sprechtempo, Verständlichkeit, Körpersprache, Blickkontakt, Ermutigung zum Nachfragen, Umgang mit S-Fragen usw.)
    • Inhalt: 40%
    • (Themenbezug, Strukturierung, Aktualität, Vernetzung, Niveau, Richtigkeit usw.)
  • Schriftliche Ausarbeitung: 30% (rechtzeitige Abgabe, Handout, Literaturangaben, Layout, Optik, künstlerische Gestaltung, Attraktion, usw.)
  • Länge der GFS bei Präsentationen: ca. 20 Minuten bis maximal 30 Minuten
  • Abgabe eines Handouts mit maximal zwei Seiten: mindestens zwei Tage vor dem Präsentations-Termin.
  • Es wird erwartet, dass sich die Schüler selbst um Absprachen mit den Kollegen bemühen und eigene Vorschläge einbringen.

Für die Klassen 7-10 gilt eine vereinfachte Version für Präsentationen: Inhalt: 50%, Vortrag und Visualisierung mit Handout: 50%. Redezeit ca. 20 Minuten.

Geschichte

  • Referat/Präsentation (Folien/Präsentation am PC)
    • Handout mit Gliederung und Literatur-/Quellenangaben bzw. Thesenpapier (Umfang: 1-2 Seiten)
    • 10-20 Minuten Präsentation
    • Verwendung von Quellen
    • Ab Klasse 10 Diskussion im Anschluss
    • Organisation: rechtzeitige Absprache mit Fachlehrer, Organisation der entsprechenden Räume/Ausstattung, Gewährleistung eines reibungslosen Ablaufs
    • Bewertung: 1 (Organisation) : 2 (Handout) : 4 (Inhalt) : 4 (Präsentation)
  • Führungen
    • Handout mit Gliederung und Literatur-/Quellenangaben
    • Gegebenenfalls Zusammenarbeit mit den entsprechenden Anlaufstellen besonders berücksichtigen
    • Organisation: rechtzeitige Absprache mit Fachlehrer, Organisation der entsprechenden Räume/Ausstattung, Gewährleistung eines reibungslosen Ablaufs und Terminabsprachen
    • Bewertung: 2 (Organisation) : 4 (Inhalte) : 4 (Führung) : 1 (Handout) – eventuell Meinung der entsprechenden Betreuer einholen
  • Hausarbeiten
    • Umfang je nach Klassenstufe
    • Mündliche Überprüfung der Inhalte
    • Bewertung: 1 (schriftlich) : 1 (mündlich)
  • Dokumentation
    • Plakat
    • Kurze Einführung
    • Texte werden von Zuhörern selbst gelesen
    • Fragen zum Plakat und Diskussion

 

(Bildende) Kunst

  • Ab Klasse 7
  • In einem Fach eigener Wahl
  • Einzelleistung
  • Mit Vorbereitungsaufwand, der einer Klassenarbeit entspricht
  • Wird wie eine Klassenarbeit verrechnet
  • Referat, praktische Hausarbeit
  • Themenanzahl: Anzahl der Wochenstunden plus eins
  • Redezeiten:
    • Klassen 7-8: max. 10min
    • Klassen 9-10: max. 15min
    • Oberstufe: max. 25min
  • Referat
    • Präsentation: Gliederung, Verständlichkeit, Adressatenbezug, Freie Rede (Blickkontakt), Sicherheit im Auftreten, Sprache (Tempo, Modulation, Körpersprache), Einhalten der Redezeiten
    • Medien: Sinnvoller, dem Thema entsprechender Medieneinsatz (Auswahl und Qualität des Bildmaterials sowie dessen Erläuterung bzw. Vorführung)
    • Inhalt: Erfassung des Themas, Klarheit in Aufbau / Gliederung, sachliche Richtigkeit, Niveau, eigener Standpunkt, Zusammenfassung, Diskussion (Kontrollfragen zum Verständnis, Ermutigung zum Nachfragen, Umgang mit Schülerfragen)
    • Schriftliche Ausarbeitung: Schriftliche Ausführung (drei Seiten) in der Oberstufe, kopierfähige Zusammenfassung des Wesentlichen für die Mitschüler, Angabe von Zitaten und verwendeter Literatur, Literaturliste mit mindestens drei Büchern und den verwendeten Internetquellen
    • Diese vier Elemente sind gleichgewichtet
  • Praktische Arbeit
    • Praktischer Teil: konzeptionelle Vorüberlegungen (möglich sind Planungsskizzen, Fotografien, Modelle), eigentliche Arbeit
    • Schriftliche Dokumentation: Erläuterung des Themas und der Entwicklung der eigenen Idee, klare Zusammenfassung des Arbeitsverlaufs („Projekttagebuch“), Handout zur Erläuterung der eigenen Konzeption, äußere Form
    • Präsentation: Vorstellung der Arbeit und des Arbeitsverlaufs in einer strukturierten, verständlichen Form mit der Anregung zu einer anschließenden Diskussion in der Schülergruppe, freie Rede (Blickkontakt), Sicherheit im Auftreten, Sprache (Tempo, Modulation, Körpersprache), Einhalten der Redezeiten
    • Gewichtung: Praxis dreifach, Dokumentation einfach, Präsentation doppelt

 

Latein

  • Anmeldung: bis zu den Herbstferien unter Angabe des Themas mit Gliederung
  • Klassen 7 und 8: Referat ab 15 Minuten mit Handout
  • Klassen 9 und 10: Referat ab 30 Minuten mit klarem Bezug auf lateinische Textgrundlage, Textbearbeitung mit der Klasse, Handout
  • Bewertung: Schwerpunkt auf Vortrag und Verständnis / Kompetenz im Themenbereich; sekundär: Materialeinsatz / schriftliche Ausarbeitung

 

Mathematik

  • Bewertung bei Referat und schriftlicher Hausarbeit
    • Erfassung des Themas: mindestens 50%
    • Vermittlung / Art der Präsentation: bis 25 %
  • Bewertung bei Experimenten
    • Vorbereitung: mindestens 50%
    • Durchführung / Auswertung: bis 25 %
  • Im Regelfall soll die Gewichtung 3 (Inhalt) : 1 (Vortrag) : 1 (Medien/Handout) sein

 

Musik

  • In Musik kann die GFS ein Referat oder eine Präsentation mit Vorspiel sein.
    • Referat:
      • Das Gewicht liegt auf der schriftlichen Ausarbeitung, wesentliche Gedankengänge werden schriftlich (Tafel, Folie, Handout, ausgearbeitetes Referat) fixiert
      • Die Schüler bekommen ein Handout (bitte selber kopieren!)
      • Der Lehrer erhält das Handout vier Tage bis eine Woche vorher
      • Der ausformulierte Text (in der Mittelstufe ca. 4 Seiten, in der Oberstufe ca. 6 bis 8 Seiten) muss auch eine Woche vorher abgegeben werden
      • Ca. maximal 15 Minuten (Oberstufe 20 Minuten) Vortrag, frei gesprochen
      • Es können Medien wie CD, Overhead, Video, Klavier, etc. benutzt werden (mindestens 2)
      • Schüler oder auch der Lehrer können Fragen stellen – Kolloquium
      • Wertung: Inhalt/Form/Handout: 80% (bei Kolloquium: 70% Inhalt/Form/Handout + 10% Kolloquium) – Vortrag: 20%
    • Präsentation mit Vorspiel:
      • Das Gewicht liegt auf der musikalischen Darstellung (Vorspiel) auf dem Instrument
      • Vorgespieltes Stück (Gattung) und z. B. Komponist oder Epoche werden erklärt
      • Die Schüler bekommen ein Handout (siehe oben)
      • Vorspiel: maximal 10 Minuten, Vortrag: ca. 10 Minuten
      • Es können ebenfalls noch andere Medien benutzt werden
      • Falls der Lehrer auf dem Klavier begleitet, bitte die Klaviernoten eine Woche vorher abgeben
      • Schüler oder auch Lehrer können Fragen stellen – Kolloquium
      • Wertung: Vorspiel: 65% – Inhalt/Form/Handout/Vortrag: 35% (bei Kolloquium: 25% Inhalt/Form/Handout + 10% Kolloquium)
  • Jede GFS zählt wie eine Klassenarbeit.
  • Vorgehensweise:
    • Absprache mit dem Lehrer wegen des genauen Themas und auch wegen des Termins. (Festlegung des Monats)
    • Informationssuche: Bücher, Lexika, Internet, CDs, Noten. Die Herkunft jeder Informationen muss auf dem Handout angegeben werden!
      • Bei Büchern: Nachname, Vorname des Autors, Titel des Buches, Seitenangabe
      • Bei Internet: Vollständige Internetadresse, Angabe der Homepage
      • Bei CD: Titel und Interpreten der CD, Verlag

Wichtig:Literaturangabe auf das Handout schreiben. Der Sinn besteht darin, dass ihr nachweist, woher ihr die Infos habt. Sollte diese Angabe fehlen, muss man davon ausgehen, dass ihr die ganze GFS vollständig kopiert oder von jemandem übernommen habt; das gleicht abgeschrieben und ist ungültig (Note 6). Auch bei ganzer oder teilweiser Abschrift (wortwörtliche Übernahme) aus dem Internet, Lexikon etc. ist ungültig (Note 6).

Ihr dürft bzw. sollt das Internet nutzen, aber nur zur eigenen Info. Dann eigenständige Gliederung machen, Sätze in eigenen Worten formulieren. Vorsicht: gerade was klassische Musik angeht, steht im Internet oft Falsches! Bitte in Büchern oder Lexika nachschlagen.

 

NWT

  • GFS-Bewertung / Noten
    • In jedem Trimester wird eine Klassenarbeit geschrieben
    • In einem vorgegebenen Trimester wird zusätzliche eine Fachpraktische Arbeit angefertigt
    • Jeder Schüler erhält zu dem eine Mitarbeitsnote, die sich für jedes Trimester individuell aus verschiedenen Komponenten zusammensetzt und von jedem Lehrer vorher festgelegt wird
    • Eine GFS zählt wie eine weitere schriftliche Leistung
      • Schema: 4 (schriftlich) : 3 (Mitarbeitsnote – mündlich)
      • Der schriftliche Teil besteht aus 3 Klassenarbeiten, 1 Fachpraktischen Arbeit (FPA) und – falls vorhanden – 1 GFS. Somit ergeben sich daraus 4 oder 5 schriftliche Leistungen – der schriftliche Teil wird aber immer vierfach gewertet
      • Der mündliche Teil besteht aus drei Trimesternoten
  • Bei der Bewertung der GFS muss der Inhalt zu mindestens 50% in die Gesamtnote der GFS einfließen; die bevorzugte Form der GFS ist bzw. beinhaltet die Präsentation
  • Darüber hinaus gilt: das Fach NWT ist aufgrund der vier verschiedenen beteiligten Fächer vielschichtig, sodass für Form und Bewertung eine gewisse Flexibilität gelten muss
  • Die Vergabe einer weiteren GFS erfolgt nur nach Rücksprache mit allen im betreffenden Jahrgang unterrichtenden NWT-Kollegen
  • Die Prozedur der Eingabe der Teil- bzw. Trimesternoten legen die im betreffenden Jahrgang unterrichtenden NWT-Kollegen fest; die Eingabe erfolgt in Viertelsnoten – erst die End-/Zeugnisnote wird gerundet

 

Physik

Typen:

Referat/schriftliche Hausarbeit/Experiment

 

Bewertung:

  • mindestens 50% – Erfassung des Themas / Vorbereitung des Experiments
  • bis 25% – Vermittlung / Durchführung
  • bis 25% - Art der Präsentation / Auswertung

 

Religion

  • Da es im Fach Religion ein breites Spektrum an Möglichkeiten für eine GFS gibt, ist die Fachschaft der Meinung, dass es keine Einschränkung für die Art der GFS geben soll.
  • Für die Bewertung gilt: 2 (Inhalt) : 1 (Form)
  • Wenn ein Handout vorgelegt wird, gilt: 3 (Inhalt) : 1 (Form) :1 (Handout)

 

Spanisch

  • Klasse 8
    • Die Themen der GFS orientieren sich an den Inhalten der Lehrbücher
    • Für die Bewertung gilt folgende Gewichtung der Kriterien: 1 (Inhalt) : 1 (sprachliche Qualität) : 1 (Präsentation)
  • Klassen 9 und 10
    • Die Themen orientieren sich an den Inhalten der Lehrbücher
    • Für die Bewertung gilt die Gewichtung der Einzelkriterien wie in der Oberstufe (vergleiche Formblatt): 4 (Inhalt) : 3 (sprachliche Qualität): 2 (Präsentation) : 1 (Handout)
  • Kursstufe
    • Die Themen orientieren sich an den Bildungsstandards für die Kursstufe
    • Die Fachlehrer stellen eine ausreichende Anzahl von Themen bereit und verteilen ein Info-Schreiben an die Schüler; Organisation und Kontrolle der Einhaltung der Pflicht-GFS erfolgen durch die Oberstufenberaterin mit Hilfe der Fachlehrer und Tutoren
    • Gewichtung der Einzelkriterien (vergleiche Formblatt mit Unterpunkten): 4 (Inhalt) : 3 (sprachliche Qualität) : 2 (Präsentation) : 1 (Handout)

 

Sport

  • Grundsätzliche Überlegungen
    • Zeitrahmen: Theorie: 20min – Praxis: 45min (Doppelstunde)
    • Anfertigung eines Verlaufplanes / Ausarbeitung für Lehrerin/Lehrer
    • Eventuell Handout für Mitschüler
  • Mögliche Formen
    • Möglichst mit praktischem Anteil; ansonsten mit entsprechendem Anschauungsmaterial
    • Keine Hausarbeit (Ausnahme: Sport Neigungsfach)
  • Benotung/Beurteilung
    • 50% – Inhalt, Fachwissen, Aufbau
    • 30%-40% – Vortrag, Durchführung inklusive Vorbereitung und Organisation im Vorfeld und in der Stunde
    • 10%-20% – Schriftliche Ausarbeitung
    • Zählt 15%-20% der Gesamtnote

→ Ausführliche Besprechung/Feed-Back der GFS für Schüler sinnvoll.

Bewertungsraster zu einzelnen Fächern

Chemie

Falls ein Versuch vorhanden ist, wird bei dem Vortrag die Qualität fünffach und der Versuch zweifach gewichtet; wenn nicht, wird die Qualität siebenfach gewichtet.

  • Der Vortrag:max. 60 Punkte
    • Qualität: Aufbau und Gliederung (1); klar strukturiert (1); Thema verstanden (1); sachlich, richtig und vollständig (1); Visualisierung (1)
    • Form: Vortragsweise (frei); Sprache; Quantität (zu viel, zu wenig); Medien (Qualität, Angemessenheit); Zuhörer-Orientierung (Mimik, Gestik, Haltung); Stimme (laut und deutlich)
    • Versuch: Sicher vorgeführt (1); sichtbar für alle (1); sinnvoll eingebaut (1); gut erklärt (2)
  • Die Diskussion:max. 15 Punkte
    • Qualität: Antworten richtig (2); Problembewusstsein (1); vertieftes Wissen (1); Genauigkeit (1)
    • Form (Flexibilität): Schnelle und sichere Reaktion auf Fragen (2); Engagement (1); Eingehen auf Fragende (1); Umfang (zu viel, zu wenig) (1)
  • Das Handout:max. 20 Punkte
    • Qualität: Struktur (1); Übersicht (1); Inhalt (2); Form (1)
  • Vorbereitung:max. 5 Punkte
    • Qualität: Selbstständigkeit; Organisation; Engagement; Zeitmanagement

 

Deutsch

Die einzelnen Unterpunkte werden jeweils bewertet mit

  • ++ ausgezeichnet, fehlerfrei
  • + gut
  • brauchbar, ordentlich
  • ~ mäßig überzeugend
  • schlecht, falsch, unbrauchbar
  • Inhalt (×3)
    • Themenbezug
    • Sachliche Richtigkeit
    • Vollständigkeit
    • Hervorhebung des Wesentlichen
    • Unterscheidung Fakten / Meinung
    • Eigene Stellungnahme
  • Präsentation (×1)
    • Klarer Aufbau
    • Gliederungshinweise / Zwischenresümees
    • Sprachliche Klarheit / Genauigkeit
    • Anschaulichkeit, Medien
    • Zuhörerkontakt
  • Handout (×1)
    • Sachliche Richtigkeit
    • Übersichtlichkeit
    • Anschaulichkeit
    • Korrekte Sprache
    • Korrekte Bibliographie
    • Termingerechte Abgabe

 

Englisch

Die einzelnen Unterpunkte werden jeweils bewertet mit

  • ++ ausgezeichnet, fehlerfrei
  • + gut, wenige Fehler
  • mittelmäßig, ausreichend
  • schlecht, falsch, unbrauchbar
  • Inhalt (×4)
    • Themenbezug
    • Sachliche Richtigkeit
    • Vollständigkeit
    • Hervorhebung des Wesentlichen
    • Unterscheidung von Fakten / Meinung
    • Eigene Stellungnahme mit Begründung
  • Sprachliche Qualität (×3)
    • Freiheit des Vortrags
    • Grammatisch-stilistische Richtigkeit
    • Aussprache und Intonation
    • Sprechgeschwindigkeit und Modulation
    • Eigenständige sprachliche Leistung
  • Präsentation (×2)
    • Klarer Aufbau
    • Gliederungshinweise, Zwischenfazits
    • Anschaulichkeit
    • Angemessener Medieneinsatz
    • Zuhörerbezug
  • Thesenpapier (×1)
    • Übersichtlichkeit, Gliederung
    • Anschaulichkeit
    • Sprachliche Richtigkeit
    • Quellenangabe
    • Diskussionsanregungen und -führung